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Werbungsverbot

Das Gesetz 

Artikel 24 

Werbung für einen Anwalt, gemeinsame Anwaltskanzleien und eine Anwalts- Partnergesellschaft  ist verboten.

Das Werbeverbot und zugelassene Vorstellungsarten  werden durch Satzung der Anwaltskammer und den Kodex näher geregelt.

  1. Angemessenheit

13.1 Einen Anwalt soll seine Fachlichkeit, Fähigkeit, Erfolg, durch seine Arbeit und sein Verhalten erworbenes Ansehen und Vertrauen, empfehlen.

13.2 Ein Anwalt darf seine professionellen Dienstleistungen nicht anbieten, noch Mandanten durch Reklame, unehrenhaften Wettbewerb, auf unaufrichtige oder andere unzulässige Weise erwerben.

Der Kodex

IV UNZULÄSSIGER ERWERB VON MANDANTEN

  1. Werbeverbot

17.1 Ein Anwalt darf seine Kenntnisse und Fertigkeiten nicht öffentlich preisen und propagieren.

  1. 2 Als Bruch des Werbeverbots eines Anwalts wird angesehen, vor allem wenn:

17.2.1. er hervorhebt, verteilt und in öffentlichen Medien, im elektronischen Vorstellen und in anderen Publikationen Mitteilungen veröffentlicht, mit denen er seine Dienstleistungen anbietet oder erlaubt, dass diesartige Angebote in Annoncen und Werbematerial anderer juristischer oder natürlicher Personen implementiert werden;

17.2.2. er Dienstleistungen von für ihn werbenden Vermittlern, Agenten oder Dritten nutzt und vor allem zu diesem Zweck das Anweisen von Mandanten mit Personen in Untersuchungshaft oder Gefängnis und bei der Polizei, dem Gericht, der Staatsanwaltschaft, Verwaltung und bei  anderen Behörden beschäftigten Personen vereinbart oder  selbst organisiert;

17.2.3. er anderen seine Visitenkarten oder Blanko-Vollmachten zur weiteren Verteilung an potentielle Mandanten  vergibt;

17.2.4. er seine Kanzlei, deren Druckmaterial und andere Firmenmerkmale (Tafel, Stempel, Briefkopf, Visitenkarten) auf übertrieben auffallende und unangemessene Art kennzeichnet;

17.2.5. er rechtliche Ratschläge in öffentlichen Medien, auf öffentlichen Versammlungen oder außerhalb der Kanzlei vor Unbekannten gibt;

17.2.6. er verlangt, in Namenverzeichnissen, Adressenregistern, Katalogen, Ratgebern und ähnlichen Handbüchern als außerordentlicher Anwalt oder im Rahmen einer Gruppe außerordentlichen Anwälte eingeordnet zu werden;

17.1.7. er auf marktschreierische und selbstherrliche Weise seine Rechtssachen, Fähigkeiten und Erfolge vorstellt.

17.3. Nicht als Werbung wird die Vorgabe grundsätzlicher Angaben über Geburt, Bildung, wissenschaftliche oder fachliche Fortbildung, veröffentlichte Arbeiten, das Spezialisieren auf ein bestimmtes Rechtsgebiet, Kenntnisse in Fremdsprachen, gesellschaftlichen und professionellen Funktionen von Anwälten und Mitteilungen über fachliche Qualifikation und die Fremdsprachenkenntnisse der Mitarbeiter in der Anwaltskanzlei betrachtet, soweit diese Angaben im gedrucktem Material, dass Mandanten und Kunden gegeben wird, oder in Mitteln elektronischer Kommunikation auf sachliche, wahrheitstreue und nicht selbstherrliche Weise vorgestellt werden.